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VfB Oldenburg - SSV Jeddeloh
1:3 (0:0)
ssv_jedelloh
Sonntag, 18.03.2018, 14:00 Uhr, Marschwegstadion, Oldenburg
Regionalliga Nord, Saison 2017/2018, 27. Spieltag
Nachdem in den letzten Wochen vorrangig unser F.C. Hansa im Mittelpunkt stand, ging es endlich mal wieder an etwas lohnenswertes abseits der 3. Liga. Nach dem Kunstrasen-Festivals der vergangenen Wochen stand mit dem Marschwegstadion in Oldenburg eine echte Perle auf dem Programm. Morgens in Frankfurter Westend starteten wir noch bei einer festen Schneedecke auf der Autobahn, doch ab dem Siegener Land verschwand das weiße Unglück und im Marschland strahlte die Sonne, wie uns schon am Morgen von Einheimischen der Gegend versprochen wurde. Ebenso der Verein teilte noch am Morgen per Facebooknachricht mit, dass das Spiel stattfinden würde. Die Alternativen waren auch rar gesät. Und so besuchten wir das einzige stattfindende Spiel der Regionalliga Nord an diesem Tag. Glück gehabt. Oldenburg kann sich auch wirklich sehen lassen. Eine tolle, schmucke, kleine Stadt. Das Stadion passt da gut rein mit der ungewöhnlichen Dachkonstruktion der Haupttribüne. Ähnelt etwas dem Steigerwaldstadion in Erfurt. Aber auch nur ein bisschen. 2.410 Zuschauer fanden sich im Stadion ein, darunter 300+ Gäste aus der nur wenige Kilometer entfernten Bauerschaft Jeddeloh II in der Gemeinde Edewecht im Landkreis Ammerland, die sogar mit einem Bus anreisten. Stimmung kam aber allein von den Oldenburgern. Die jüngeren Ultras platzierten sich unter dem Dach, während die ältere Fraktion auf der Stehgeraden die Meckerecke bildete. Die Kommentare da waren teils sehr unterhaltsam. Das Publikum und das Umfeld im allgemeinen wirkte sehr sympathisch. Hier wird der Fußball noch in seiner ursprünglichen Form gelebt, was sich auch am Zuschauerschnitt zeigt. Die großen Erfolge bleiben in der Gegenwart aus, aber das ist für solche Vereine auch eher Nebensache. Und das ist auch gut so. Es muss nicht immer unendlicher Wachstum sein, wie das Beispiel Rot Weiss Erfurt zeigt. So bleiben in der Regio Nord die Highlights gegen Altona oder Hassduelle gegen die Zweitvertretungen der großen Bundesligavereine. Genau das macht Vereine wie den VfB Oldenburg aus. Auf dem Platz gewann Jeddeloh und festigte den Tabellenplatz unter den Top 5, während Oldenburg knapp über der roten Linie die Punkte gegen andere Vereine holen muss.  Der Spiel- und Sportverein Jeddeloh II e.V. schaffte 2017 den Sprung in die Regionalliiga. Die Oldenburger Anhänger nennen den SSV Jeddeloh in Anlehnung an den Verein RB Leipzig Red Bull Ammerland.
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Statistik:
Tore:
0:1 (56. Min., Nils Laabs),
0:2 (63. Min., Keven Oltmer),
1:2 (86. Min., Pascal Richter),
1:3 (90. Min., Alessandro Ficara)
Schiedsrichter:
André Schönheit (Stadt/Verein)
Zuschauer:
2.410 Marschwegstadion, Oldenburg
Aufstellung:
VfB Oldenburg:
Hrvoje Bukovski - Frederik Lach - Thorsten Tönnies - Ahmet Saglam - Gazi Siala (69. Min., Ibrahim Temin) - Pascal Richter - Patrick-Emmanuel Papachristodoulou (88. Min., Kifuta Kiala Makangu) - Okan Erdogan - Dino Fazlic - Hugo Magouhi - Daniel Franziskus (50. Min., Süleyman Celikyurt)
SSV Jeddeloh II:
Felix Bohe - Peer-Bent Wegener - Maycoll Canizales - Luka Tomas - Marcel Gottschling - Keven Oltmer (65. Min., Alessandro Ficara) - Kevin Samide (77. Min., Almir Ziga) - Anton Stach - Dennis Engel - Nils Laabs (71. Min., Mario Fredehorst) - Julian Bennert
 
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